Freitag! Freutag!

 

Knackiger Wintermorgen im April. Warm eingepackt und die Stiefel montiert. Strammen Schrittes zur Bushaltestelle. Die Landschaft in sanftem Weiss gehüllt. Lustige Zugfahrt mit meinem Nachbarn. Freude über die tanzenden Schneeflocken. Bushaltestelle mit grossen Pfützen, über die ich mich als Kind immer gefreut habe. Das Postauto kommt in hohem Tempo angesaust, offenbar mit Verspätung. Reaktionszeit der wartenden Passagiere: 0 Sekunden. Platschhhhhhh... 2. Dusche an diesem Morgen! Erfrischt und klitschnass schütteln wir uns das kalte Nass aus Haar und Kleidung - noch immer freue ich mich über die tanzenden Flocken! Das wird ein energievoller Tag! Situationskomik von der ganz erfrischenden Seite! Happy Winter-Weekend! :-)

 

Caroline Grüter

28.04.2017


Happymat.

 

Glück. Was ist Ihre Definition von Glück? Glauben Sie an den Zufall - sind also überzeugt, alles in Ihrem Leben sei 'Schicksal', also vorbestimmt? Wie viel tragen Sie zu Ihrem eigenen Glück bei oder zu jenem, anderer Menschen? Sie haben es in der Hand...

 

Einer meiner Leitsätze lautet: ' Das Leben ist so bunt, wie Du es Dir malst'. Es ist mein ureigenes Versprechen an mein mir geschenktes Leben. Mit wachsamem Blick durchs Leben, ja durch den Alltag zu gehen, lachen und mich freuen über die kleinen Wunder jeden Tages. Farbe bringt mir da die Blume am Wegesrand, der Fussweg zur Arbeit, den ich täglich aufs Neue bestaunen darf. Die unglaubliche Farbenpracht des frühmorgendlichen Himmels, dahinter die imposanten Bergketten. Mal sind sie schneebedeckt, mal in Dunstschleier gehüllt, oder mit gelb bis tiefrot ...ja gar beinahe kitschig pinker Farbe umschmeichelt. Das Entenpaar, welches mit viel Gemach vor mir her watschelt - der Gedanke, dass sie ihr Leben lang einander zugeneigt sind, rührt mich indes sehr. Mit anderen zu scherzen, aus peinlichen Situationen mit Schalk herauskommen - anschliessend über mich selbst lachen...

 

Lachen setzt Glückshormone frei und der Alltag bietet uns unzählige Möglichkeiten für mindestens einen herzhaften Lacher. Beobachten Sie mal sich selbst. Nehmen Sie sich einen Moment Zeit und lehnen Sie sich bewusst zurück. Revuepassieren Sie Ihren heutigen Tag. Vom Aufstehen, bis hin zum Jetzt, wo Sie diesen Text lesen. Gab es da nicht die eine oder andere Situation, in der Sie geschmunzelt haben oder Ihnen ein herzhafter Lacher entrückt ist? Das ist Farbe! Und es ist ein Glücksmoment. Weilen Sie einen Augenblick darin und sie werden feststellen, wie sich Ihre Mundwinkel automatisch nach oben bewegen.

 

Ich möchte gern einen solchen Moment mit Ihnen teilen - er ist noch frisch und noch immer muss ich lächeln -über mich selbst.

 

'...der Moment, in dem Du Deine Küchenmaschine aus dem Schrank holst für den Wochenendzopf und in der Küche feststellst, dass Dir das Bügeleisen den Teig nicht kneten wird...'

 

Unbezahlbar. Mir ist das Bügeleisen beinahe aus der Hand geglitten. Situationskomik. Gedanken ordnen...Gerät austauschen...trotzdem lachen...und mich auf den Wochenendzopf freuen!

 

In diesem Sinne: Happy Weekend!

 

Caroline Grüter

24.03.2017


Schüchternheit: soziale Limitierung oder fehlende kommunikative Kompetenz?

 

Sind Sie ein extrovertierter Typ und selten verlegen um eine Antwort? Sie haben stets einen Spruch im Ärmel, den sie im passenden Moment servieren können? Oder gehören Sie der Gattung der introvertierten Menschen an, die sich nicht getrauen, sich zu wehren? Mangelt es Ihnen an Selbstsicherheit und sie möchten selbstbewusst(er) auftreten?

 

Ob Sie es glauben, oder nicht: Sie haben beide Anteile in sich. Nur sind diese ganz einfach bei allen Menschen individuell bzw. unterschiedlich ausgeprägt und werden ungleich stark bedient. Schüchternheit entsteht zumeist aus Glaubenssätzen, die nicht selten in der Kindheit - sprich bereits in der frühen Erziehung - ihren Ursprung haben. Sie kennen die Sätze '...sowas tut man

nicht...' - '...schau da nicht so hin...' etc. Schüchternheit ist kein Charakterzug. Sich schüchtern zu fühlen ist ein Glaubenssatz. Nicht mehr und nicht weniger.

 

Wollen Sie ihn loswerden? Schon der Teil in Ihnen, der in diesem Augenblick ruft 'JA!' und den Schritt wagt, sich dem kleinen Bengel auf Ihrer Schulter zu stellen, beweist dass auch sie einen  extrovertierten Anteil in sich haben. Geben sie ihm die Chance, sich durchzusetzen und verleihen Sie ihm eine Stimme!

 

Werden und bleiben Sie mental mobil!

 

Herzlichst Ihr MentalMobil

 

Caroline Grüter

10.03.2017


BEWUSST(sein).

 

Stöbert man im Internet, finden sich 'zig Beiträge und Erklärungen, die gar bis hin zur Bewusstseinstheorie von verschiedentlichen Autoren bis ins Detail "seziert" werden. Was bedeutet für Sie - ganz individuell gefragt - dieser Begriff?... Sie kennen sicherlich den Ausdruck "Ursache durch Wirkung" - oder haben schon von den kosmischen Gesetzen der Anziehung gehört. Denn eigentlich ist es ganz einfach und doch: so individuell und mannigfaltig wie der Mensch.

 

Der Begriff „Bewusstsein“ wird aus dem lateinischen "Mitwissen" abgeleitet sowie als auch aus dem altgriechischen "Mitwahrnehmung" oder "bei Sinnen sein" - ganz allgemein also bezeichnet er bewusstes Erleben - sprich Prozesse und Zustände auf mentaler Ebene. Fakt ist, dass das Bewusstsein nicht nur einfach eine in die Wiege gelegte Gabe oder ein Gefühl ist. Es wird ferner geprägt von gesellschaftlichen Einflüssen, durch unsere Erziehung und Bildung. Der allgemeine sprachliche Gebrauch ist sehr vielfältig und da er auf den unterschiedlichsten Ebenen stattfindet, ist eine klare Definition relativ schwierig.

 

Haben Sie sich noch nie gefragt, wo all die Bilder in Ihren Träumen herkommen? Sie sehen Menschen, die Ihnen noch nie begegnet sind. Sie besuchen Orte, wo Sie noch niemals waren. Ihr Geist bastelt Aufgenommenes zu einem fantastischen Film zusammen. Schade eigentlich, geht meistens beim Erwachen so viel gutes Filmmaterial vergessen.

 

Sind Sie bereit für eine Reise? Ich kann Ihnen versprechen: Sie werden erstaunt sein, welchen Wundern Sie täglich begegnen können. Finden Sie für sich heraus, welche Bedeutung für Sie dieses Wort hat. Gehen Sie mit (sehr) offenen Augen durch die Welt und entdecken Sie Dinge, die Ihnen bisher noch nicht aufgefallen sind. Begeben Sie sich in die Tiefe Ihres Geistes und Ihrer Seele und werden Sie sich beWUSST. Vielleicht kennen Sie die Freud’sche Theorie, die die Bewusstseinsebenen als einen Eisberg darstellt? Der Anteil des Unbewussten ist schier unfassbar, nicht wahr? Fragen Sie mal Ihre Suchmaschine nach einer Darstellung, wenn Sie dieses Schema noch nicht kennen.

 

Hören Sie hin, was Ihnen Ihr Unterbewusstsein flüstert, Sie werden staunen, was es alles zu erzählen hat. Ich wünsche Ihnen viele spannende und erfrischende Begegnungen mit Ihrem   

 

                                                                         (Unter)-BEWUSSTsein.

 

Happy Weekend!

 

Caroline Grüter

10.06.2016


Meilensteine.


Schon Goethe wusste: Auch aus Steinen, die in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.

 

Das liegt immer im Auge des Betrachters – denn auch ein Glas Wasser ist für die einen halb leer und für die anderen halb voll.

 

Meilensteine haben auch einen symbolischen Wert. Denn alles, was Sie aus dem Weg schaffen -  eben Hindernisse jedweder Art – fühlt sich zunächst an, wie ein Stein, der Ihnen im Wege steht. Sie suchen nach dem richtigen Werkzeug, diesen Stein aus dem Weg zu schaffen. In diesem Tun sammeln Sie Erfahrungen. Es ist das Material, aus dem Sie Ihren nächsten Meilenstein formen werden.

Blicken Sie manchmal zurück – mit den Händen in den Hüften – und staunen Sie, wie viele Meilensteine Sie schon gebaut haben? Verschnaufen Sie mal, legen Sie eine Pause ein und seien Sie ruhig stolz auf sich. Feiern Sie sich zwischendurch!

 

Happy Weekend!

 

Caroline Grüter

14.04.2016

 


Happy House.

 

Mein letzter Workshop trug den Titel: "Frühlingsputz! Mental fit in den Frühling!".
Sinngemäss ging es in diesem Workshop um die Ordnung im geistigen Wohnzimmer. Wie steht es mit Ihnen? Stellen Sie sich manchmal abends vor den Spiegel, öffnen die Tür zu Ihrem "Wohnzimmer" und betrachten Sie (kritisch), was da so rumsteht?

Für Ihre Mentalhygiene benötigen Sie weder Staubwedel noch teure Putzmittel. Schon ein paar Minuten am Tag, die einfach nur Ihnen gehören, sind ausreichend.

Für viele gilt die Devise "aus den Augen, aus dem Sinn". Oft stehen alte, verstaubte Kartons rum, dessen Inhalt lediglich ein paar Minuten Aufmerksamkeit am Tag erfordern würde, bevor sie endgültig in die Mühlen gekippt werden können (dürfen und sollen!).

Das Schlüsselwort ist Achtsamkeit. Gerade der Frühling serviert uns 'zig Möglichkeiten, neue Energie zu schöpfen und Farbe zu tanken. Zu den ersten Frühlingsboten beispielsweise zählen die Primeln. Wussten Sie, dass dieser Gattung rund 500 Arten angehören...?

 

Ich wünsche Ihnen nicht nur viele bunte Ostereier - mögen Ihnen über die Ostertage die Blüten des Frühlings Freude und Farbe in Ihr Seelenhaus tragen!

 

Eine rundum genussvolle Osterzeit

 

Caroline Grüter

24.03.2016


Vertrauen.

 

Was für ein Wort. Nimmt man es auseinander, kommt doch darin tatsächlich eine Verneinung vor. Lässt man diese jedoch weg, gewinnt das Wort wiederum denselben wohlig warmen Klang. Trauen. Oh und gerade gestern hörte ich das hier:


Vertrauen ist Zutrauen.

 

Vertrauen auf allen Ebenen. Das schliesst auch Zutrauen mit ein. Natürlich! Aber: Vertrauen beginnt bei jedem selbst. Es kann nur zwischenmenschlich wachsen, wenn es in uns selbst vorhanden ist.

Eine Freundin von mir hat unlängst eine schwere Trennung hinter sich. Ihr Vertrauen blieb genauso auf der Strecke liegen, wie die Fähigkeit, sich fallen zu lassen. Was ja unmittelbar mit Vertrauen zusammenhängt. Kritisch betrachtet sie alles, seziert und analysiert und...die Zeit verstreicht...zieht an ihr vorbei. Rückschläge nimmt sie fast persönlich und reissen sie Momente lang in die Tiefe.


Statt sich zu freuen, wie weit sie es schon geschafft hat. Statt stolz auf sich zu sein, dass sie dasteht wie eine Eiche und gestärkt aus der ganzen Sache herausgewachsen ist.

Es kann nur noch aufwärts gehen. Wenn...man es sich zutraut...

 

Herzlichst

 

Caroline Grüter

14.03.2016


Grenzen überwinden.

 

Spiel ohne Grenzen. Grenzwertig. Grenzüberschreitend. Das grenzt an...

 

Kennen Sie Ihre Grenzen? Wie weit würden Sie gehen? Die meisten von uns lernen bereits als Kind Grenzen kennen. Sind Sie mutig genug, Ihre eigenen Grenzen auszuleuchten und abzumarschieren? Und: Kennen Sie eigentlich Ihr inneres Parlament? Ihren Kritiker? Ihren Lobredner? Ihren Zyniker? Ihren Clown? Ihren Fürsorger? Nein...?

 

Laden Sie die mal zum Kaffee ein. Welcher von ihnen ist gesegnet mit den kräftigsten Stimmbändern? A propos Bänder: braucht Ihr Kritiker eine Bändigung? Ein offenes Gespräch kann helfen. Oder ist das grenzwertig...?

 

Happy Weekend!

 

Caroline Grüter

05.03.2016


Erkennen und staunen.

 

Einen Freund und Studienkollegen zitierend, teile ich mit Ihnen die Erkenntnis dieser Woche:

 

«Es beginnt mit Dir.» (Marc Rütti)

 

Nach einer ohnehin spannenden Woche hatte ich ein sehr aufschlussreiches Gespräch mit einem jungen Mann. Als wir uns vor ein paar Jahren zum ersten Mal begegnet sind, wusste ich zuerst nicht, wie ich ihn einordnen soll.

Dieses Gespräch war eine Überraschung und hat mich beeindruckt. Ferner hat es meinen Eindruck über den offensichtlichen Wandel bestätigt.

 

Fazit: Begegnen Sie den Menschen immer so, wie Sie sind und bleiben Sie sich selber treu. Seien Sie mutig und achtsam. Glauben Sie an sich selbst und Ihre Fähigkeiten, Sie können alles schaffen. Übernehmen Sie das Steuer, denn das Wichtigste im Werden, ist das Tun.

 

Herzlichst 

 

Caroline Grüter

28.02.2016